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IT-Beschaf­fun­gen rechts­si­cher ver­ge­ben – von der Pla­nung bis zum Zuschlag

Soft­ware, Hard­ware, Cloud-Diens­te, KI-Sys­te­me: Öffent­li­che Auf­trag­ge­ber, die IT-Leis­tun­gen aus­schrei­ben, bewe­gen sich in einem recht­lich anspruchs­vol­len Umfeld. Das IT-Ver­ga­be­recht ver­bin­det tech­ni­sche Kom­ple­xi­tät mit ver­ga­be­recht­li­chen Anfor­de­run­gen, die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erheb­lich wei­ter­ent­wi­ckelt haben. Falsch for­mu­lier­te Leis­tungs­be­schrei­bun­gen, unpas­sen­de EVB-IT-Modu­le oder eine feh­ler­haf­te Ver­fah­rens­wahl kön­nen ein gesam­tes Beschaf­fungs­vor­ha­ben gefähr­den – durch Nach­prü­fungs­ver­fah­ren, Zuschlags­ver­zö­ge­run­gen oder ver­ga­be­recht­lich angreif­ba­re Ver­trä­ge.

aban­te berät öffent­li­che Auf­trag­ge­ber, Ver­ga­be­stel­len und Ein­käu­fer bun­des­weit im IT-Ver­ga­be­recht. Wir ken­nen die aktu­el­len Anfor­de­run­gen an Cloud-Ver­ga­ben, KI-Beschaf­fun­gen und kom­ple­xe Soft­ware­pro­jek­te und brin­gen die tech­ni­sche Spra­che der IT mit dem Hand­werks­zeug des Ver­ga­be­rechts zusam­men.

Her­aus­for­de­run­gen

War­um IT-Beschaf­fun­gen beson­de­re Sorg­falt erfor­dern

Kaum ein Beschaf­fungs­be­reich stellt öffent­li­che Auf­trag­ge­ber vor so viel­fäl­ti­ge recht­li­che Her­aus­for­de­run­gen wie die IT-Beschaf­fung. Die tech­ni­sche Ent­wick­lung über­holt regel­mä­ßig die Ver­wal­tungs­pra­xis: Anfor­de­run­gen an Cloud-Diens­te, KI-gestütz­te Sys­te­me oder moder­ne Soft­ware­ar­chi­tek­tu­ren müs­sen in ver­ga­be­recht­lich trag­fä­hi­ge Leis­tungs­be­schrei­bun­gen über­führt wer­den – und das, ohne unzu­läs­sig pro­dukt­spe­zi­fisch zu wer­den.

Hin­zu kom­men die Beson­der­hei­ten des IT-Ver­trags­rechts. Die Ergän­zen­den Ver­trags­be­din­gun­gen für IT (EVB-IT) stel­len ein dif­fe­ren­zier­tes Instru­men­ta­ri­um bereit, das rich­tig ange­wen­det wer­den muss: Wer das fal­sche Modul wählt oder die Anpas­sungs­op­tio­nen nicht nutzt, ris­kiert Ver­trags­lü­cken, die sich erst nach der Zuschlags­er­tei­lung zei­gen. Nicht zuletzt schaf­fen Daten­schutz­recht, IT-Sicher­heits­an­for­de­run­gen und der EU AI Act neue Pflich­ten, die beim Ver­fas­sen von Ver­ga­be­un­ter­la­gen zwin­gend berück­sich­tigt wer­den müs­sen.

aban­te unter­stützt Sie dabei, die­se Anfor­de­run­gen früh­zei­tig zu iden­ti­fi­zie­ren und ver­ga­be­rechts­kon­form in Ihre Beschaf­fung zu inte­grie­ren – damit das Ver­fah­ren nicht am Ende schei­tert, son­dern mit dem rich­ti­gen Anbie­ter abge­schlos­sen wer­den kann.

Pro­dukt­neu­tra­li­tät

Leis­tungs­be­schrei­bun­gen, die fak­tisch auf ein Pro­dukt zuge­schnit­ten sind, füh­ren zu Rügen und Nach­prü­fungs­ver­fah­ren.

Fal­sche Ver­fah­rens­wahl

Offe­nes Ver­fah­ren, Ver­hand­lungs­ver­fah­ren oder wett­be­werb­li­cher Dia­log – die Wahl ist kom­plex und feh­ler­an­fäl­lig.

EVB-IT-Risi­ken

Fal­scher Modulan­satz oder Lücken in den Ver­trags­un­ter­la­gen erzeu­gen Risi­ken, die oft erst nach Ver­trags­schluss sicht­bar wer­den.

Cloud und KI

DSGVO, EU AI Act und NIS2 schaf­fen neue Anfor­de­run­gen, die in jede moder­ne IT-Ver­ga­be ein­flie­ßen müs­sen.

Unser Leis­tungs­an­ge­bot

Was aban­te für Sie über­nimmt

Als aus­schließ­lich auf das Ver­ga­be­recht und sei­ne Begleit­rechts­ge­bie­te spe­zia­li­sier­te Kanz­lei beglei­ten wir öffent­li­che Auf­trag­ge­ber durch alle Pha­sen der IT-Beschaf­fung. Unser Anspruch ist nicht nur recht­li­che Absi­che­rung, son­dern prag­ma­ti­sche Unter­stüt­zung: Wir wol­len, dass Ihre Beschaf­fung zu einem guten Ende kommt – mit dem Anbie­ter, der die bes­te Leis­tung bringt.

01
Ver­ga­be­un­ter­la­gen Leis­tungs­be­schrei­bung

Ver­ga­be­un­ter­la­gen und Leis­tungs­be­schrei­bung

Eine rechts­si­che­re IT-Aus­schrei­bung steht und fällt mit der Qua­li­tät der Ver­ga­be­un­ter­la­gen. Wir for­mu­lie­ren Leis­tungs­be­schrei­bun­gen, die tech­nisch prä­zi­se und gleich­zei­tig pro­dukt­neu­tral sind. Wir wäh­len die pas­sen­den EVB-IT-Modu­le – von EVB-IT Sys­tem­lie­fe­rung und Über­las­sung über EVB-IT Cloud bis hin zu EVB-IT Erstel­lung für indi­vi­du­el­le Soft­ware­ent­wick­lung – und pas­sen sie an Ihre kon­kre­ten Anfor­de­run­gen an. Dabei berück­sich­ti­gen wir Daten­schutz­an­for­de­run­gen, IT-Sicher­heits­vor­ga­ben und Kom­pa­ti­bi­li­täts­er­for­der­nis­se bereits in der Leis­tungs­be­schrei­bung.

02
Ver­fah­rens­ge­stal­tung Ver­fah­rens­be­glei­tung

Ver­fah­rens­ge­stal­tung und Ver­fah­rens­be­glei­tung

Ob offe­nes Ver­fah­ren, Ver­hand­lungs­ver­fah­ren mit oder ohne Teil­nah­me­wett­be­werb oder wett­be­werb­li­cher Dia­log: Die Wahl des rich­ti­gen Ver­fah­rens ist bei IT-Beschaf­fun­gen kei­ne Form­sa­che, son­dern eine stra­te­gi­sche Ent­schei­dung. Wir bera­ten Sie vor Beginn des Ver­fah­rens, beglei­ten Sie durch alle Stu­fen, reagie­ren auf Bie­ter­fra­gen und Rügen und sor­gen dafür, dass Ihre Ver­ga­be doku­men­tiert, nach­voll­zieh­bar und angrei­fungs­fest ist. Auch die ver­ga­be­rechts­kon­for­me Durch­füh­rung von Test­stel­lun­gen, Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen und tech­ni­schen Erpro­bun­gen gehört zu unse­rem Leis­tungs­um­fang.

03
Nach­prü­fungs­ver­fah­ren und Rechts­schutz

Nach­prü­fungs­ver­fah­ren und Rechts­schutz

Wenn ein Bie­ter rügt oder Nach­prü­fungs­an­trag stellt, ist schnel­les und kom­pe­ten­tes Han­deln gefragt. Wir ver­tre­ten öffent­li­che Auf­trag­ge­ber vor den Ver­ga­be­kam­mern des Bun­des und der Län­der sowie vor den Ober­lan­des­ge­rich­ten im Beschwer­de­ver­fah­ren. Dabei pro­fi­tie­ren unse­re Man­dan­ten von unse­rer Erfah­rung aus einer Viel­zahl durch­ge­führ­ter Nach­prü­fungs­ver­fah­ren – wir ken­nen die Argu­men­ta­ti­ons­mus­ter der Gegen­sei­te und wis­sen, wor­auf es bei der Ver­fah­rens­füh­rung ankommt.

04
KI- und Cloud-Beschaf­fun­gen

KI- und Cloud-Beschaf­fun­gen

KI-Sys­te­me und Cloud-Diens­te stel­len öffent­li­che Auf­trag­ge­ber vor neue recht­li­che Fra­gen, die sich noch nicht voll­stän­dig in eta­blier­ter Ver­ga­be­pra­xis nie­der­ge­schla­gen haben. Der EU AI Act ver­pflich­tet Auf­trag­ge­ber, die Risi­koklas­se ein­ge­setz­ter KI-Sys­te­me zu bewer­ten und ent­spre­chen­de Anfor­de­run­gen in die Ver­ga­be­un­ter­la­gen auf­zu­neh­men. Bei Cloud-Beschaf­fun­gen müs­sen Daten­ver­ar­bei­tungs­lo­ka­ti­on, Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung, Dritt­staa­ten­trans­fers und Daten­sou­ve­rä­ni­tät ver­trag­lich klar gere­gelt sein. Wir for­mu­lie­ren die­se Anfor­de­run­gen so, dass sie ver­ga­be­rechts­kon­form, markt­fä­hig und durch­setz­bar sind.

05
Ver­trags­ge­stal­tung nach dem Zuschlag

Ver­trags­ge­stal­tung nach dem Zuschlag

Ver­ga­be­recht endet nicht mit der Zuschlags­er­tei­lung. IT-Pro­jek­te sind anfäl­lig für Nach­trä­ge, Leis­tungs­än­de­run­gen und Strei­tig­kei­ten über den Leis­tungs­um­fang. Wir gestal­ten IT-Ver­trä­ge, die spä­te­re Kon­flik­te mini­mie­ren, beglei­ten Nach­trags­ver­hand­lun­gen und ver­tre­ten Sie bei Män­geln, Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen oder Leis­tungs­stö­run­gen. Dabei ver­bin­den wir ver­ga­be­recht­li­ches und ver­trags­recht­li­ches Know-how aus einer Hand.

Ihre IT-Beschaf­fung ver­dient ver­ga­be­recht­li­che Beglei­tung auf Augen­hö­he.

Wir spre­chen Ihre Spra­che – tech­nisch, recht­lich und lösungs­ori­en­tiert. Ob Sie ein kon­kre­tes Ver­fah­ren beglei­ten las­sen möch­ten, eine Rüge auf dem Tisch liegt oder Sie eine IT-Beschaf­fung stra­te­gisch vor­be­rei­ten: Spre­chen Sie uns unver­bind­lich an.

Wir mel­den uns in der Regel am sel­ben Werk­tag zurück.
Häu­fi­ge Fra­gen

IT-Ver­ga­be­recht: Was öffent­li­che Auf­trag­ge­ber am häu­figs­ten fra­gen

Die fol­gen­den Fra­gen ent­stam­men unse­rer Bera­tungs­pra­xis. Sie zei­gen, womit öffent­li­che Auf­trag­ge­ber im IT-Ver­ga­be­recht regel­mä­ßig kon­fron­tiert sind – und geben ers­te Ori­en­tie­rung, ohne den Ein­zel­fall zu erset­zen.

Wel­ches Ver­ga­be­ver­fah­ren ist für eine kom­ple­xe Soft­ware­be­schaf­fung geeig­net?

Die Ant­wort hängt davon ab, wie klar der Leis­tungs­ge­gen­stand zu Beginn beschreib­bar ist. Ist die Anfor­de­rung voll­stän­dig spe­zi­fi­zier­bar, kommt das offe­ne Ver­fah­ren nach VgV in Betracht. Bei kom­ple­xen Soft­ware­pro­jek­ten, bei denen tech­ni­sche Lösungs­we­ge noch offen sind, emp­fiehlt sich das Ver­hand­lungs­ver­fah­ren mit vor­ge­schal­te­tem Teil­nah­me­wett­be­werb – es erlaubt die Anpas­sung des Ange­bots im Dia­log mit den Bie­tern. Ist der Auf­trags­ge­gen­stand so kom­plex, dass der Auf­trag­ge­ber ihn nicht allein beschrei­ben kann, ermög­licht der wett­be­werb­li­che Dia­log eine gemein­sa­me Lösungs­ent­wick­lung.

Die Wahl des fal­schen Ver­fah­rens ist ein schwer­wie­gen­der Ver­ga­be­feh­ler, der das gesam­te Ver­fah­ren angreif­bar macht. Wir bera­ten Sie vor Ver­fah­rens­be­ginn, wel­ches Ver­fah­ren für Ihre kon­kre­te Beschaf­fung rechts­si­cher ist.

Cloud-Beschaf­fun­gen berüh­ren meh­re­re Rechts­ge­bie­te gleich­zei­tig: das Ver­ga­be­recht, die DSGVO und das BDSG, das IT-Sicher­heits­recht (BSI-Grund­schutz, NIS2-Richt­li­nie) sowie das all­ge­mei­ne Ver­trags­recht. Zen­tra­le Fra­gen betref­fen die Daten­ver­ar­bei­tungs­lo­ka­ti­on – also ob und wo per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten außer­halb der EU ver­ar­bei­tet wer­den –, die Gestal­tung der Auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­ein­ba­rung sowie den Umgang mit Unter­auf­trag­neh­mern des Cloud-Anbie­ters.

Wir for­mu­lie­ren die­se Anfor­de­run­gen so, dass sie in Ver­ga­be­un­ter­la­gen rechts­si­cher abge­bil­det sind, ohne markt­gän­gi­ge Ange­bo­te fak­tisch aus­zu­schlie­ßen. Dabei berück­sich­ti­gen wir auch aktu­el­le Anfor­de­run­gen an digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät und Open-Source-Prä­fe­ren­zen der öffent­li­chen Hand.Lösungsentwicklung. Die Wahl des fal­schen Ver­fah­rens ist ein schwer­wie­gen­der Ver­ga­be­feh­ler, der das gesam­te Ver­fah­ren angreif­bar macht. Wir bera­ten Sie vor Ver­fah­rens­be­ginn, wel­ches Ver­fah­ren für Ihre kon­kre­te Beschaf­fung rechts­si­cher ist.

Die EVB-IT-Fami­lie kennt ver­schie­de­ne Ver­trags­ty­pen für ver­schie­de­ne Beschaf­fungs­sze­na­ri­en: EVB-IT Sys­tem­lie­fe­rung für die Lie­fe­rung und Inte­gra­ti­on von Hard­ware-Sys­te­men, EVB-IT Über­las­sung Typ A und B für den Ein­satz von Stan­dard­soft­ware, EVB-IT Cloud für Soft­ware-as-a-Ser­vice und ande­re Cloud-Diens­te, EVB-IT Pfle­ge S für die lau­fen­de Soft­ware­pfle­ge sowie EVB-IT Erstel­lung für die indi­vi­du­el­le Soft­ware­ent­wick­lung. Dane­ben gibt es Spe­zi­al­mo­du­le für Dienst­leis­tun­gen und Sys­tem­in­te­gra­ti­on.

Die rich­ti­ge Modul­wahl ist nicht immer ein­deu­tig – ins­be­son­de­re bei hybri­den Leis­tun­gen, die meh­re­re EVB-IT-Typen berüh­ren. Falsch ein­ge­setz­te EVB-IT füh­ren zu Ver­trags­lü­cken und erhö­hen das Risi­ko von Strei­tig­kei­ten nach der Zuschlags­er­tei­lung.

Das Ver­ga­be­recht ver­langt pro­dukt­neu­tra­le Leis­tungs­be­schrei­bun­gen. Eine Aus­schrei­bung, die fak­tisch auf ein bestimm­tes Pro­dukt oder einen bestimm­ten Her­stel­ler zuläuft, ver­stößt gegen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz und ist angreif­bar. Aus­nah­men sind zuläs­sig, wenn tech­ni­sche Kom­pa­ti­bi­li­tät mit bestehen­der Infra­struk­tur dies objek­tiv erfor­dert – sie müs­sen aber sorg­fäl­tig doku­men­tiert und mit einem sach­li­chen Grund unter­legt sein.

In der Pra­xis ist die Gren­ze flie­ßend: Tech­ni­sche Anfor­de­run­gen, die eine bestimm­te Lösung de fac­to bevor­zu­gen, ohne sie nament­lich zu nen­nen, sind ver­ga­be­recht­lich eben­so pro­ble­ma­tisch wie expli­zi­te Her­stel­ler­nen­nung. Wir hel­fen Ihnen, Ihre tech­ni­schen Anfor­de­run­gen so zu for­mu­lie­ren, dass sie inhalt­lich prä­zi­se, ver­ga­be­rechts­kon­form und wett­be­werbs­ge­recht sind.

Der EU AI Act ver­pflich­tet Betrei­ber von KI-Sys­te­men – dar­un­ter auch öffent­li­che Auf­trag­ge­ber – zur Bewer­tung der Risi­koklas­se des ein­ge­setz­ten Sys­tems. Hoch­ri­si­ko-KI-Sys­te­me unter­lie­gen stren­gen Anfor­de­run­gen an Trans­pa­renz, Doku­men­ta­ti­on, Kon­for­mi­täts­be­wer­tung und mensch­li­che Auf­sicht. Die­se Anfor­de­run­gen müs­sen in den Ver­ga­be­un­ter­la­gen als Leis­tungs- oder Eig­nungs­kri­te­ri­en abge­bil­det wer­den, damit sie im Ver­fah­ren geprüft wer­den kön­nen.

Dane­ben spie­len Daten­schutz, Daten­sou­ve­rä­ni­tät, die Erklär­bar­keit von KI-Ent­schei­dun­gen und Fra­gen der Nach­nut­zung von Trai­nings­da­ten eine Rol­le. Da KI-Beschaf­fun­gen noch weit­ge­hend ohne eta­blier­te Ver­ga­be­pra­xis statt­fin­den, ist eine früh­zei­ti­ge recht­li­che Beglei­tung beson­ders wert­voll.

Nach Ein­gang einer Rüge begin­nen kur­ze Fris­ten zu lau­fen. Der Auf­trag­ge­ber ist nicht ver­pflich­tet, der Rüge abzu­hel­fen – aber er muss sie inhalt­lich prü­fen und dem Rüge­füh­rer schrift­lich mit­tei­len, ob er abhilft oder nicht. Hilft er nicht ab, muss der Bie­ter inner­halb von 15 Kalen­der­ta­gen einen Nach­prü­fungs­an­trag bei der zustän­di­gen Ver­ga­be­kam­mer stel­len – andern­falls ist das Rüge­recht prä­klu­diert.

Für den Auf­trag­ge­ber bedeu­tet das: Die Ant­wort auf eine Rüge ist kei­ne For­ma­lie, son­dern die ers­te Ver­tei­di­gungs­li­nie im mög­li­chen Nach­prü­fungs­ver­fah­ren. Eine unüber­leg­te oder unvoll­stän­di­ge Ant­wort kann die Ver­tei­di­gungs­po­si­ti­on nach­hal­tig schwä­chen. Wir ana­ly­sie­ren ein­ge­hen­de Rügen sofort, bewer­ten das Risi­ko und for­mu­lie­ren die ver­ga­be­recht­lich belast­ba­re Ant­wort. Kon­tak­tie­ren Sie uns bei einer ein­ge­hen­den Rüge unmit­tel­bar.

Hin­weis: Kei­ne Rechts­be­ra­tung. Die vor­ste­hen­den Aus­füh­run­gen die­nen der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und erset­zen kei­ne indi­vi­du­el­le recht­li­che Bera­tung im Ein­zel­fall. Gesetz­li­che Grund­la­gen und Recht­spre­chung kön­nen sich ändern; die Infor­ma­tio­nen stel­len eine Moment­auf­nah­me dar.

Aus­zeich­nun­gen

Erfah­ren. Fokus­siert. Aus­ge­zeich­net.

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