abante Vergabekompass
abante Vergabe-
kompass
- 25. November 2025
- 09:00 bis ca. 17:00 Uhr
Die Veranstaltung am 25. November 2025 entfällt!
Wir laden Sie herzlich zum abante Vergabekompass ein – dem zentralen Treffpunkt für alle, die Vergabeverfahren gestalten, begleiten oder strategisch nutzen.
Unsere Veranstaltung bringt Entscheider, Praktiker und Fachleute aus Verwaltung und Wirtschaft, Auftraggeber und Bieter zusammen. Im Mittelpunkt: aktuelle Herausforderungen, konkrete Lösungen und neue Wege in der Vergabe öffentlicher Aufträge.
Thema der Veranstaltung:
Vergabe von Bau- und Planungsleistungen, mit konkreten juristischen und praxisorientierten Vorträgen, praktische Handlungsempfehlungen für Auftraggeber und Bieter.
Referenten:
- Christian Wiere, Rechtsanwalt im Vergaberecht mit Schwerpunkt auf Bau- und Planungsvergaben
- Stefan Didt, Fachanwalt Bau- und Architektenrecht
Fachvorträge:
- Produktneutralität auf dem Prüfstand – Was das neue EuGH-Urteil wirklich ändert. Neue Maßstäbe durch das Urteil vom 16.01.2025 – was Vergabestellen jetzt beachten müssen.
- GU und TU – Spielräume clever nutzen. Rechtssichere Gestaltung, aktuelle Urteile, praktische Erfahrungen.
- Grenzfälle im Vergaberecht: Bau- oder Dienstleistung? Rechtliche Relevanz, praktische Konsequenzen, aktuelle Entscheidung.
- Schneller zum Zuschlag – Spielräume bei Fristen im Bauvergabeverfahren. Möglichkeiten der Verfahrensstraffung und Fristverkürzung.
Rahmenbedingungen:
- Datum: 25. November 2025
- Uhrzeit: 9:00 bis ca. 17:00 Uhr
- Ort: abante Rechtsanwälte, Lessingstraße 2, 04109 Leipzig
- Teilnahmegebühr: 350 € zzgl. 66,50 € USt.
- Inklusive Tagesverpflegung
Anmeldung:
Anmelden können Sie sich online über unser Anmeldeformular oder per E‑Mail unter: vergabekompass@abante.de
Anmeldeformular
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Die Themen im Detail
Produktneutralität auf dem Prüfstand – Was das neue EuGH-Urteil wirklich ändert
Neue Maßstäbe durch das Urteil vom 16.01.2025 – was Vergabestellen jetzt beachten müssen
Referent: Rechtsanwalt Christian Wiere
Das Urteil des EuGH C‑424/23 vom 16. Januar 2025 präzisiert, wann technische Spezifikationen noch als produktneutral gelten. Auftraggeber müssen künftig genauer begründen, wenn Marken oder bestimmte Systeme genannt werden. Beim abante Vergabekompass erläutern wir, wie Vergabestellen Leistungsbeschreibungen rechtssicher und zugleich praxistauglich formulieren. Teilnehmende erhalten konkrete Formulierungsbeispiele, Hinweise zur Dokumentation und Empfehlungen für die Umsetzung in laufenden Verfahren.
GU und TU – Spielräume clever nutzen
Rechtssichere Gestaltung, aktuelle Urteile, praktische Erfahrungen
Referent: Rechtsanwalt Stefan Didt
General- und Totalunternehmermodelle können Vergaben vereinfachen, führen aber häufig zu komplexen Leistungs- und Verantwortungsstrukturen. Beim abante Vergabekompass zeigen wir, wann GU- oder TU-Vergaben sinnvoll sind, wie funktionale Leistungsbeschreibungen rechtssicher gestaltet werden und welche Fallstricke bei Zuschlagswertung und Nachträgen auftreten. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Orientierung für Planung, Bewertung und Vertragsgestaltung.
Grenzfälle im Vergaberecht: Bau- oder Dienstleistung?
Rechtliche Relevanz, praktische Konsequenzen, aktuelle Entscheidung
Referent: Rechtsanwalt Stefan Didt
Die Entscheidung des BayObLG vom 10. September 2025 macht deutlich, dass die CPV-Systematik entscheidend für die Einordnung von Bau- und Dienstleistungsaufträgen ist. Eine falsche Klassifizierung kann Schwellenwerte, Fristen und das gesamte Vergabeverfahren beeinflussen. Beim abante Vergabekompass erläutern wir, welche Kriterien für die Abgrenzung maßgeblich sind, wie CPV-Codes korrekt angewendet werden und wie sich Fehlzuordnungen vermeiden lassen.
Schneller zum Zuschlag – Spielräume bei Fristen im Bauvergabeverfahren
Möglichkeiten der Verfahrensstraffung und Fristverkürzung
Referent: Rechtsanwalt Christian Wiere
Fristen bestimmen den Erfolg eines Vergabeverfahrens. Zu enge Zeitpläne führen zu Rügen, zu lange bremsen Projekte. Beim abante Vergabekompass erhalten Teilnehmende einen Überblick über aktuelle Vorgaben und Gestaltungsspielräume bei der Fristsetzung. Vorgestellt werden bewährte Strategien zur Fristverkürzung, rechtssichere Begründungswege und Kommunikationshinweise zur Rügeprävention – kompakt und unmittelbar anwendbar in der Praxis.